100 Happy Days: ein (spätes) Fazit

Ich habe es tatsächlich geschafft. An 100 aufeinanderfolgenden Tagen habe ich darüber nachgedacht was mich glücklich macht und ein Foto gemacht. Nicht immer ein gutes, aber immerhin. Ohne Schummeln! Ich habe die Fotos zwar nicht immer sofort hier auf dem Blog veröffentlicht, aber ich habe brav jeden Tag eins gemacht.

Und jetzt bin ich auch froh, dass es vorbei ist!
Ich weiß ja nicht wie es anderen Leuten geht, aber ich bin nicht jeden Tag glücklich. Und manches Glück lässt sich auch nicht so leicht fotografieren. Dann muss das Foto noch bearbeitet und hochgeladen werden (wobei man diese Schritte natürlich auch weglassen könnte) und damit sich die Fotos hier auf der Seite halbwegs ordentlich betrachten lassen sind auch noch 2 bis 5 Klicks nötig. An einigen Tagen hatte ich darauf wenig Lust.

Auf jeden Fall hat sich das ganze Projekt für mich gelohnt. Schon allein, weil ich ziemlich stolz auf mich bin, dass ich es tatsächlich durchgezogen habe. Ich bin ja nicht unbedingt für meine Durchhaltementalität berühmt und 100 Tage sind nicht so wenige. Es ist auch schön mir die Fotos anzuschauen und mich an die einzelnen Tage und an Kleinigkeiten zu erinnern. Überhaupt Kleinigkeiten: das Leben besteht aus Alltag und Kleinigkeiten und der Trick ist darin Glück zu finden. Wer das nicht kann, wird wohl nur sehr selten glücklich sein.