Was gelernt in Singapur

Es ist eine schöne Tradition meinen Sommerurlaub im Februar zu machen. Falls sich irgendjemand die Frage stellt warum….

Darum:
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Um dem grauen Himmel in Berlin zu entgehen und weil Sommerlaub nur bei Temperaturen jenseits der 25 Grad Spaß macht, sind der Chef und ich wieder nach Asien geflogen. Unser erster Stopp ist mal wieder Singapur.

In Singapur sind wir zum vierten Mal – es war also an der Zeit uns auch mal mit der Geschichte des Stadtstaates zu beschäftigen und hin und wieder ein bisschen Kultur schadet ja auch nicht.
Also ging es nach einem recht kalorienreichen Frühstück ins „Singapore National Museum“ – wenn schon Museum, dann richtig.

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Die 10 Singapur Dollar Eintritt waren gut investiert – die Geschichte Singapurs vom 14. Jahrhundert bis heute wird sehr interessant und anschaulich dargestellt und da wir vorher eher wenig darüber wussten, haben wir ziemlich viel gelernt. Für Kinder ist das wahrscheinlich nichts, aber interessierte Erwachsene kommen auf ihre Kosten.

Nachdem uns die Klimaanlage des Museums ordentlich runtergekühlt hatte, spazierten wir gemütlich zur Marina Bay um dort einer meiner Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub zu frönen: Kaffee trinken und Leute zu beobachten. Der Berliner Winter ist vergessen!

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Entgegen der Angaben in der Wetter-App hat es nachmittags übrigens weder geregnet noch gewittert. Abends gab es dann ein tropisches Gewitter (heftig aber kurz), das wir aber mehr oder weniger im Trockenen beim Essen bewundert haben.

Für den Abend hatten wir eine Reservierung in einem italienischen Restaurant im 5 Sterne Hotel. Das ist für mich eher ungewöhnlich, zumal Singapur ja nicht ganz billig ist und 5 Sterne Hotels erst recht nicht.
Das ganze Vorhaben führte im Vorfeld (bei mir) kurz zu Stress, denn normalerweise nehme ich auf die Rucksackreisen keine besonders vornehme Kleidung mit. Das Problem fing also bei den Schuhen an und hörte bei der Handtasche noch lange nicht auf. Letztlich habe ich dann beschlossen „sauber und gebügelt muss reichen“ und soweit ich das einschätzen kann, sind wir da nicht negativ aufgefallen.

Warum gehen wir in Asien in ein italienisches Restaurant, das eigentlich ein bisschen außerhalb unseres Budgets liegt? Im Restaurant „Dolce Vita“ (das seinem Namen alle Ehre machte) arbeitet der Bruder eines Arbeitskollegen und hat uns ein Angebot gemacht, das wir nicht ablehnen konnten wollten. Aber die Terminvereinbarung vermasseln konnten wir, so dass man uns im Restaurant bereits gestern erwartet hatte. Nun ja, heute haben sie uns dann erneut erwartet…

Trotz Super-Angebot und geschenktem Wein war das Essen immer noch teuer, aber auch sehr, sehr lecker! Als großer Fan von Krustentieren kam ich voll auf meine Kosten. Das Feuerwerk über der Marina Bay zum Abschied hatten wir zwar nicht bezahlt, war aber auch schön und ein würdiger Abschluss des Tages.

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Das Hotel ist das weiße Gebäude in der Mitte, rechts neben dem stacheligen Bauwerk. Das Hotel, in dem wir übernachten ist nicht ganz so vornehm und auch die Lage ist nicht ganz so spektakulär. Teures Essen gibt es aber auch.

Morgen nach dem Frühstück fahren wir dann wieder zum Flughafen und fliegen nach Phnom Penh. Da waren wir zwar auch schon mal, aber das ist ja kein Grund nicht wieder hinzufliegen!

2 Gedanken zu „Was gelernt in Singapur

  1. Das letzte Foto gefällt mir sehr gut u. ich bin ein bischen neidisch. Was verbirgt sich denn hinter dem stachligen Gebäude? Guten Flug morgen.
    Ach ja, wir hatten heute auch mal Sonnenschein, so daß ich ein paar alte Pflanzen im Garten gequält habe, um die Frühlingsblüher zu sehen.
    Mum

    1. Das stachelige Gebäude heißt „Esplanades – Theater by the bay“ und es befindet sich ein Konzertsaal und ein Theater darin.

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