Yeah, Urlaub! 

Urlaub ist immer gut und Sommerurlaub im Winter sowieso. Das diesjährige Reiseziel ist Sri Lanka und es ist wirklich sehr warm und unwinterlich hier. Blöd, dass die Anreise verhältnismäßig lange dauert… 

Vorgestern ging es von Berlin aus mit der Bahn nach Hamburg, wo es natürlich regnete, als hätten wir noch einen Grund gebraucht uns auf Sommerwetter zu freuen… 

Es ging erstmal nach Dubai, wo wir blöderweise 6 Stunden Aufenthalt hatten. Die waren auch irgendwann vorbei und weitere 4 Stunden später sind wir dann in Colombo gelandet. 

Da ich im Sitzen nicht schlafen kann (und das Urlaubsbudget Flüge in der Business Class nicht hergab), war ich zu diesem Zeitpunkt ziemlich müde. Aber erstmal die Einreiseformalitäten erledigen! 

Für Sri Lanka braucht man eine Einreisegenehmigung, die man vorab online buchen und bezahlen kann oder man beantragt sie bei der Ankunft am Flughafen. Dann ist sie allerdings teurer und das Ganze dauert auch ein bisschen. 

Wir hatten das vorab geklärt und konnten an der ersten Schlange vorbei gehen und uns freuen, dass wir so gut vorbereitet waren.  Wir stellten uns dann bei der „Immigration“ – Schlange an. Auch die Einreiseformulare hatten wir brav ausgefüllt. Beim Warten beobachteten wir, wie immer mehr Leute, die vor uns am Schalter waren, wieder weggeschickt wurden. Der eine hatte offenbar noch keine Einreisegenehmigung, die nächsten hatten das zusätzliche Einreiseformular nicht ausgefüllt (auf dem ungefähr die selben Daten stehen, wie in der Genehmigung). Dem einen oder anderen Touristen hätte man ein bisschen Stress ersparen können, wenn man entsprechende Hinweisschilder aufgestellt hätte… 

Ich freute mich also darüber,  so gut vorbereitet zu sein,  als plötzlich einige ältere Französinnen weggeschickt wurden, die sowohl Genehmigung als auch das ausgefüllte Formular dabei hatten. Der Schalterbeamte schüttelte nur den Kopf und zeigte zur Seite und die Damen wussten nicht so richtig, was sie falsch gemacht hatten. Nun war ich mir selbst nicht mehr so sicher,  alles richtig gemacht zu haben und trat etwas besorgt zum Schalter. 

Aber ich durfte anstandslos einreisen und der Chef hat dem sehr mürrisch dreinblickenden und wortkargen Schalterbeamten sogar ein „hallo“ abgetrotzt. 

Da ich noch nie Probleme mit dem Gepäck bei Flugreisen hatte, gehe ich davon aus, dass ich auch „mal dran“ bin und das Gepäck nicht rechtzeitig ankommt. Diesmal war es noch nicht so weit. 

Zwischen uns und dem vorab gebuchten Bett lagen jetzt noch 10 Kilometer. An und für sich hatten wir bei unserem Guesthouse online den angebotenen Flughafenshuttle gebucht, allerdings hat das in der Vergangenheit (in anderen Ländern) nie funktioniert, insofern hatten wir auch einen Plan B. Und einen Plan C, allerdings hat Plan B richtig gut funktioniert. Der Plan B war eine mit „Uber“ gebuchte Fahrt. 

In Deutschland wurde „Uber“ verboten, zumindest das eigentliche Prinzip per App Fahrten bei privaten Fahrern zu buchen. In Sri Lanka wird das aber im Großraum Colombo angeboten. 

Wir buchten also eine Fahrt und ein paar Minuten später war der Fahrer mit seinem Tata Nano da. „Nano“ war nicht nur das Auto selbst, sondern auch dessen Komfort-Level, aber das war ja alles kein Problem. Wir passten rein und die Fahrt war kurz. 

Der Vorteil an Uber ist, dass der (in unserem Fall sehr günstige) Preis schon vor der Fahrt feststeht und man weder mit Taxifahrern handeln muss oder (böse) Überraschungen am Ziel erlebt. Außerdem gibt es keine Verwirrungen oder Verwechslungen bei der Zieladresse, denn die wurde ja vorab angegeben. Der Nachteil ist natürlich, dass da ein amerikanisches Unternehmen mitverdient und wir unsere Touristeneuros eigentlich bei den Einheimischen ausgeben wollten. 

Im Guesthouse angekommen waren wir nur schnell duschen und sind dann eine Straße weiter was essen gegangen. Und dann war endlich Gelegenheit zu schlafen! 

2 Gedanken zu „Yeah, Urlaub! 

  1. Ihr ward ja wirklich sehr gut vorbereitet. Übrigens Deine Vorbereitungsunterlagen für mich zum Einloggen in Netflix waren auch hervorragend, hat alles super geklappt.
    Mum

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