Bloß kein Stress

Heute haben wir uns ganz entspannt die Altstadt von Luang Prabang angeschaut. Das war nicht so wahnsinnig anstrengend, denn sie ist nicht besonders groß, dafür aber sehr beschaulich. Und recht gentrifiziert mit ihren westlichen Cafés und kleinen Boutiquen.

Laos war lange Zeit französische Kolonie und das merkt man zum Beispiel an den Gebäuden und an den angebotenen Backwaren auch heute noch.

Unser Hotel befindet sich direkt neben dem ehemaligen Königspalast, der heute ein Museum ist. Dort starteten wir also in unseren Tag und kauften uns Eintrittskarten. Wie so oft in Asien sind die Eintrittspreise für Ausländer deutlich höher als für Einheimische, was gleichzeitig befremdlich und irgendwie okay ist.

Unsere Eintrittskarte zeigten wir also am Palasteingang vor, wo sie gestempelt wurde. Wir wollten sie gerade einstecken, als wieder nach dem Ticket verlangt wurde – jetzt wurde es gelocht. Als wir gerade Richtung Ausstellungsräume abbiegen wollten, stellte sich uns eine Laotin mit einem Handscanner in den Weg und verlangte unsere Tickets, die nun noch gescannt wurden.
Zwischen dem Ticket-Stempeln und dem Ticket-Scannen hatten wir übrigens ungefähr 20 Meter zurückgelegt.

Dann durften wir aber wirklich ins Museum, das sehr interessant war. Es zeigte die Räumlichkeiten der königlichen Familie, die bis 1975 das Land regierte.

Neben dem Königspalast gibt es in Luang Prabang auch eine Reihe buddhistischer Klöster und Tempel – den größten / schönsten / ältesten davon wollten wir uns heute auch noch anschauen, vorher „mussten“ wir uns aber erstmal in einem Café von den Strapazen des Museumsbesuchs erholen.

Dann ging es zum Wat Xieng Thong, dem besagten Tempel. Die Anlage war wirklich ganz schön. Die Eintrittskarten dort wurden übrigens gleich beim Kauf gestempelt und danach weder gelocht noch gescannt.

Der Chef freute sich, dass endlich die Sonne rauskam und wieder tropische Temperaturen herrschen. Gestern war es überraschend kühl (nachmittags so um die 23°) und er hatte große Angst zu erfrieren. Ich fand es eigentlich ganz schön mal einen Tag nicht zu schwitzen.

Im Anschluss liefen wir ein paar Schritte zum Mekong. Es ist gerade Trockenzeit, deshalb führt er verhältnismäßig wenig Wasser.

Logischerweise mussten wir dann zwecks Erholung erstmal wieder in ein Café einkehren.

Unser Hotel hatten wir erstmal nur für zwei Tage gebucht. Da uns Luang Prabang wirklich gut gefällt, wollten wir den Aufenthalt noch verlängern – leider ist das Hotel aber in den nächsten Tagen schon ausgebucht. Also haben wir uns eine neue Unterkunft gesucht und ziehen morgen 3 Straßen weiter.

Vor dem Umzug werden wir morgen jedoch erstmal eine Kanutour zu ein paar Höhlen hier in der Nähe machen.

Heute ist noch ein abendlicher Spaziergang zum Abendessen geplant und bestimmt trinken wir dann irgendwo noch ein Beerlao.

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