Wasserfälle und so

Heute ist der 12. des Monats – also ein guter Zeitpunkt den Tag in 12 Bildern festzuhalten.

Ich bin ja derzeit im Urlaub in Laos und da beginnt der Touristen-Tag üblicherweise mit Obst.

Nach dem Frühstück wurde dem Chef der Roller übergeben, den wir für den Tag gemietet hatten. Die ganze Übergabe fand unter kritischer Beobachtung der Marktverkäufer auf dem „Morning Market“, der vor unserer Hoteltür veranstaltet wird, statt.

Dann ging es los zu den etwa 25 Kilometer entfernten Kuang Si Wasserfällen. Auf dem Weg dorthin kommt man an einer Büffelfarm vorbei, die einen Eisstand mit Büffelmilcheis betreibt. Darauf wurden wir im Vorfeld von Google und auch gestern von den Krankenhausleuten hingewiesen. Also gab es erstmal ein Eis.

Dann kamen wir zu den Wasserfällen. Das ist die Top-Attraktion hier in der Gegend und es wird empfohlen früh, also vor den Touristenmassen, dort zu sein. Früh ist aber im Urlaub nicht unbedingt unser Ding.

Das besondere an den Kuang Si – Fällen sind die zahlreichen Becken mit glasklarem, kaltem, türkisblauem Wasser, in denen man zum Teil auch schwimmen kann.

Es waren eine Menge Menschen dort, die liefen aber alle den breiten Weg hoch, an den Wasserbecken vorbei, zu den eigentlichen (60 Meter hohen) Wasserfällen. Wir gingen den schmalen, etwas unbequemeren und unbekannteren Weg und waren dort ganz allein.

Schwimmen waren wir aber trotz Hitze erstmal nicht, denn bei den Schwimmgelegenheiten war dann doch ganz schön viel Trubel und außerdem haben wir gestern einen tollen Tipp zum Thema Schwimmen erhalten.

Es gibt nämlich ca. 1 Kilometer entfernt noch einen kleinen – weniger spektakulären – Wasserfall.

Dort sitzt man dann auf hölzernen Plattformen am Wasser, und zwar ohne Menschenmassen.

Mit uns waren vielleicht 10 Touristen dort.

Wir gingen erstmal im eiskalten Wasser schwimmen.

Und aßen danach etwas.

Und lagen noch eine Weile auf unserer Plattform rum, beobachteten Schmetterlinge und Echsen, lasen und träumten.

Dann ging es wieder zurück nach Luang Prabang. Der Chef ging eine Runde laufen und ich döste im Hotelzimmer.

Als er zurück und geduscht war, war es auch schon wieder Zeit fürs Abendessen.

Erstmal gab es Wassermelonensaft mit Mekong-Blick.

Direkt nachdem dieses Foto aufgenommen wurde, fing es ziemlich doll an zu regnen und zu gewittern. Erst wurden Schirme für die (insgesamt 5) Gäste aufgestellt, dann zogen wir aber doch geschlossen um auf die andere Straßenseite unter’s Dach.

Als wir aufgegessen hatten, hatte es auch aufgehört zu regnen und wir gingen noch zwei Straßen weiter ein Bier trinken.

Um 22 Uhr wurden die Bürgersteige hochgeklappt (Sperrstunde ist 23:30 Uhr, aber gegen 22 Uhr wird es sehr übersichtlich).

In der laotischen Version eines Spätis kauften wir noch Wasser.

Nun sind wir im Hotel, bloggen, lesen und trödeln ein bisschen vor uns hin und werden irgendwann demnächst schlafen.

Wer wissen will, wie alle möglichen anderen Leute den Tag verbracht haben, der guckt bei draussennurkaennchen.

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