12von12 in Siem Reap

Es ist der 12. des Monats – also der Tag, an dem die Menschen aus dem Internet ihren Tag in 12 Bildern festhalten. Mehr dazu und die Bilder der anderen Leute findet ihr hier.

Ich bin gerade im Urlaub in Kambodscha (nicht wie geplant in Myanmar, aber das ist eine andere Geschichte) Momentan sind wir in Siem Reap, das ist die Stadt in deren unmittelbarer Nähe sich Angkor Wat befindet. Die Stadt und die Tempel hatten wir 2014 und 2016 schon einmal besucht – wir kennen uns mittlerweile also ganz gut aus.

In diesem Jahr haben wir ein ziemlich schickes Hotel gebucht, mit Himmelbett.

Danach ging es erstmal frühstücken.

Als nächstes haben wir ein Moped gemietet um zu ein paar weniger berühmten und weiter entfernten Tempeln zu fahren. Das war ihm Jahr 2016 gar kein Problem. Im Jahr 2019 ist das Mieten auch kein Problem, allerdings hat uns der Vermieter dann gleich auf der Karte eingezeichnet wo die Touristenpolizei steht und Touristen auf Mopeds kontrolliert. Da das Mopedfahren zwar nicht so richtig verboten aber auch nicht so richtig erlaubt ist, ist eine solche Kontrolle im Allgemeinen mit einer Gebühr verbunden. Das kann man Bußgeld nennen, oder eben Bestechung. Würden sie Touristen wirklich vom Moped fahren abhalten wollen, dann würden sie vermutlich die Mopedvermietung verbieten. Und eine Einkommensquelle abschaffen.

So sah das Moped aus, mit dem wir alle Polizeikontrollen umfahren haben.

Wir waren eine Stunde in der prallen Hitze unterwegs und kamen eingestaubt und verschwitzt am Tempel Bantaey Srei an. Den kannten wir schon, aber das macht ja nichts. Zur Abkühlung gab es aber erstmal einen Mango Shake.

Bei den weiter (von Angkor Wat selbst) entfernten Tempeln sind nicht allzuviele Touristen und vor allem fast nur europäische. Ganz allein waren wir jedenfalls nicht.

Der Tempel Bantaey Srei ist für sein sehr feines Relief-Dekor berühmt und das ist wirklich beeindruckend. Sowas haben die Leute hier vor mehr als 1000 Jahren in den Stein gemeißelt:

Weil nach dem Tempelbesuch vor dem Tempelbesuch ist (jedenfalls hier), ging es weiter zum nächsten Tempel. Der heißt Bantaey Samré und ist weniger berühmt aber besser erhalten. Hier waren wir zum ersten Mal.

Danach waren wir ziemlich durchgeschwitzt und geschafft und sparten uns weitere Tempel für morgen auf. Zurück im Hotel legten wir uns in den Garten des Hotels unter einen Frangipani-Baum und starrten in die Luft bzw. auf Palmen.

Als nächstes ging es dann eine Runde in den Pool. Denn auch einfach im Schatten unter Bäumen liegen ist bei 36 °C eine schweißtreibende Angelegenheit.

Irgendwann war die Sonne weg und der Hunger da und sowieso mussten wir noch das Moped zurückgeben. Also ging es Richung Zentrum von Siem Reap und dann in der „Pub Street“ Khmer Curry essen.

Auf dem Heimweg gab es dann um Tagesabschluss noch ein Bier.

Jetzt sitze ich wieder an der gleichen Stelle wie auf dem ersten Bild, lade gleich noch diesen Beitrag hoch und gehe dann schlafen (hier ist es gleich Mitternacht).

Morgen stehen weitere Tempelbesichtigungen an. Diesmal nicht mit dem Moped, sondern mit dem TukTuk und mit einem Guide. Nachdem wir die Tempel nun zum dritten Mal sehen, wollen wir auch endlich mal unsere Fragen dazu loswerden und noch etwas dazulernen.

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2 Kommentare

  1. Da könnt Ihr ja nächstes Jahr selbst Tempelführungen anbieten, bei dem Tempelwissen, was Ihr anhäuft.
    Ich hoffe, dass im November die Temperaturen nicht ganz so hoch sind. Schönen Urlaub noch. Mummy

    • Alle sind sich einig, dass November die beste Zeit für einen Besuch ist. Unser neuer Job als Tempelführer scheitert vermutlich an der Prüfung, die wir in Khmer wohl eher nicht bestehen würden… Ansonsten bin ich jetzt ganz fit, was die Khmer-Könige im 12. und 13. Jahrhundert angeht 🙂

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