Üben für den Ernstfall

Blick auf Berlin vom Fesselballon aus

In diesem Fall handelt es sich beim “Ernstfall” gar nicht um etwas ernstes, sondern um Urlaub. Dieser Urlaub beginnt Anfang März und führt nach Myanmar. So ziemlich alle Myanmar-Urlauber besuchen dabei auch Bagan und viele von denen schauen sich die Tempel dort von oben an.  

Das will der Chef auch. Allerdings hat er auch Probleme mit Höhe und so ein bisschen hoch ist man ja, in so einem Ballon. Und wenn man erstmal oben ist, dann kann man so schnell nicht wieder runter. Vor allem wenn man nicht allein im Korb ist und alle mindestens 300 Euro für das Vergnügen gezahlt haben.  

Deshalb wollte er das Ballonfahren “üben”. Wie praktisch, dass der größte Fesselballon der Welt sich in Berlin befindet und man damit abheben kann. Die “Fahrt” dauert ungefähr 15 Minuten und kostet 25 Euro. Alleine üben wollte er nicht und deshalb musste durfte ich mit. 

Der Ballon steigt nur auf, wenn wirklich so gut wie gar kein Wind ist (auch nicht in 150 Meter Höhe). Es gab da mal einen Zwischenfall … Den ersten Versuch hatten wir am Samstag unternommen. Da hatten wir den Ballon zwar von weitem am Himmel gesehen, als wir allerdings am Standort angekommen waren, war der Flugbetrieb für den Tag eingestellt. 

Panorama “The Wall” am Checkpoint Charlie 

Stattdessen haben wir uns das Panorama “The Wall” am Checkpoint Charlie angeschaut. Das war auch für allgemeingebildete Urberliner interessant und vor allem beeindruckend. Es handelt sich hier um ein riesiges halbrundes Bild, was einen Blick auf und hinter die Mauer in den 1980er Jahren bietet. Das Ganze sieht wirklich ziemlich echt oder doch zumindest wie eine ziemlich echte Fotografie aus. Je länger man es betrachtet, desto mehr Kleinigkeiten fallen auf, sowohl auf der Ost- als auch auf der Westseite der Mauer.  

Der Künstler Yadegar Asisi hat auch das Pergamon-Panorama gegenüber von der Museumsinsel in Berlin gestaltet. Da war ich noch nicht, aber es steht jetzt ganz oben auf meiner To-Do-Liste! 

Der größte Fesselballon der Welt 

Am Samstag hat es mit dem Ballon-Aufstieg also nicht geklappt, dafür aber am Sonntag. Wir waren kurz vor 13 Uhr dort und mussten dann knapp 45 Minuten warten bis wir dran waren. Wir konnten uns das Spektakel also schon mal in Ruhe von unten anschauen und der Chef wurde reichlich nervös dabei. 

Fesselballon Berlin von unten

Dann ging es los und innerhalb von knapp 5 Minuten hoch auf 150 Meter Höhe. Bei strahlendem Sonnenschein war die Aussicht wirklich sehr beeindruckend. Es gab einen kurzen Moment an dem mir nicht so ganz wohl bei der Sache war, aber es half ja nichts, da musste ich nun durch. Nach ein paar Sekunden ging es auch wieder und ich konnte die Aussicht genießen. 

Blick auf Berlin vom Fesselballon aus

Der Chef hat das Erlebnis auch für gut befunden und möchte nun in Myanmar Ballon fahren. Diesmal richtig und zwar ohne Seil, das am Boden befestigt ist. Na dann! 

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